Hervorragende Orangentarte

9. Februar 2014
Orangentarte

Immer noch auf der Suche nach Rezepten, mit denen ich meinen Orangenbestand dezimieren konnte, veröffentlichte Zorra einen Blogpost mit dem Titel „Zitronentarte, schon wieder“, und wusste, hier würde ich fündig werden. Es gibt halt so Momente, zack, da weiß man, man hat genau das richtige vor den Augen: Flugs die Zitronen ersetzt, und schon stand eine süß-saftige Orangentarte auf unserem sonntäglichen Kaffeetisch. Sogar das Wetter spielte mit und war sehr frühlingshaft und angenehm.

Gut, der perfektionistische Foodblogger in mir begehrt gegen das Foto nach dem Anschneiden auf, die Füllung ist halt nicht so fest, als dass man die Orangentarte in makellose Stücke zerteilen könnte, deswegen muss euch das Foto aus der Ecke als Teaser genügen.

Das Rezept für diese Orangentarte ist eines dieser In-Nullkommanix-Rezepte, die das Leben so leicht und schön und lecker machen, dass ich sie auf zu meinem Geburtstag – ja, es in ein paar Wochen wieder soweit, puh … –  auch der Familie kredenzen werde. Mich in Sicherheit wiegend, dass sie – die alle kein Fan von schweren Schokoladensünden sind – die Form binnen Minuten bis auf den letzten Krümel leer fegen werden.

Mir haben übrigens drei Eier gereicht, im Gegensatz zum Original mit fünf Eiern. Schaut mal, wie sich eure Füllung so entwickelt, bei mir war es so perfekt. Der Teig reicht für die doppelte Menge an Orangentarte, aber das finde ich gut, er ruht nun im Tiefkühlfach und wartet auf Weiterverwendung zu meinem Geburtstag.

Orangentarte
Rezept für eine kleine Springform (ca. 20 cm)

Zutaten
für den Teig
50 g fein gemahlene Mandeln
200 g Mehl
4 EL Zucker
1 Prise Salz
ein bisschen geriebene Orangenschale (bio, oder wenigstens unbehandelt, das wisst ihr ja)
90 g kalte Butter
1 Ei

für die Füllung
Saft von ca. 2 kleinen Orangen (ca. 120 ml)
ein bisschen geriebene Orangenschale (s. o.)
180 g Zucker
3 EL Schmand
3 Eier

Zubereitung
Für den Teig die Mandeln, Mehl, Salz, Zucker und Butter mit den Pfoten (oder einer Küchenmaschine, solltet ihr so eine besitzen) zu einer krümeligen Masse kneten, dann das Ei dazu geben und zu einem Teigball formen. In Klarsichtfolie wickeln und ab in den Kühlschrank, für rund 30 Minuten.
Den Ofen auf 180 °C vorheizen.
Anschließend auf einer Arbeitsfläche dünn auswallen und in die ausgebutterte und mit Backpapier ausgelegte Form legen, dabei einen Rand hochziehen. Den Rest anderweitig verarbeiten oder einfrieren.Teig mit der Gabel mehrmals einstechen und ca. 20 Minuten blind backen. Form herausnehmen und Temperatur auf 140 °C runterschalten.

Für die Füllung Orangensaft und -schale und Schmand gut verrühren, Zucker untermischen und Eier unterheben. Nicht zu lange schlagen, die Masse soll nicht luftig werden. Die Füllung in die Form gießen und nun ca. 30 – 40 Minuten backen, anschließend auskühlen lassen (dabei wird die Füllung noch fester). Orangentarte mit Puderzucker bestäubt servieren.

Quelle
Kochtopf

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3 Kommentare

  • Antworten zuckererbse 16. Februar 2014 at 14:48

    Boah, wie lecker! Ich könnte grad alles wegfuttern.Danke für diesen schönen Tipp. 🙂

    Ich hab anstelle des Weizenmehls 50 g Dinkelvollkornmehl in den Teig getan und die Füllung ganz leicht abgeändert. Ich hab einfach den ganzen Becher Schmand genommen (150 g) und auch nur 150 g Zucker. Zusätzlich zum O-Saft noch den Saft einer halben Zitrone und zu den 3 Eiern noch ein leicht gehäuftes Teelöffelchen Stärke. Die Konsistenz ist nahezu perfekt und der Geschmack… *schleck*
    Der Boden und die Füllung haben genau für meine längliche Tarteform plus vier 10-cm-Förmchen gereicht.

  • Antworten Christina 17. Februar 2014 at 10:09

    Ach du Liebe, es freut mich sehr, dass es gemundet hat! Vielen Dank für dein Feedback! 🙂

    Liebe Grüße!

  • Antworten zorra 5. März 2014 at 17:06

    Oh, das freut mich. Und mit Orangen eine super Idee! Leider haben wir nur Zitronenschwemme, aber falls ich wieder mal an viele Orangen komme, backe ich diese Version.

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