Über mich

Mein Motto: Esst mehr Gemüse.

Hey und hallo, und herzlich willkommen auf feines gemüse. Ich bin Christina und ich schreibe diesen Blog seit Mai 2011.
So sehr ich gegen strikte Regeln in der Küche und gegen selbstauferlegte Ge- und Verbote im Ernährungsbereich bin, einen Rat würde ich immer erteilen: Esst mehr Gemüse. Gemüse ist nicht nur unfassbar variabel und wandelbar, sondern auch lecker und gesund. Und ich liebe sie alle: Ob Blatt-, Kohl- oder Wurzelgemüse, ob Hülsenfrüchte oder Nüsse, ob Beeren- oder Kernobst, ob Kräuter oder Sprossen – ich bin verrückt nach allem, was in Beeten, an Bäumen und Sträuchern wächst.

Es ist absolut kein Problem, sich ausschließlich pflanzlich zu ernähren – solange die Abwechslung stimmt. Ich interessiere mich sehr für Lebensmittel und Ernährung, habe aber keinen Sinn für Esoterik: Ich glaube nicht an Globuli, nicht an Öl-Ziehen und auch nicht, dass Fleisch eine „negative Energie“ hat. Ich bin keine Veganerin und keine Vegetarierin, aber Fleisch ist auch nicht mehr als eine Eisen- und Eiweißquelle, und das kann ich auch anders – und gleichzeitig qualitativ hochwertiger – konsumieren. Fleisch- und Wurstwaren kommen auf meinem Speiseplan fast nicht vor, weil es mir viel zu viel Spaß macht, ausschließlich mit Gemüse und Obst zu experimentieren. So wird mir die pflanzliche Küche nie langweilig – und genau das will ich euch hier vorführen.

Mein Rezepte: vegetarisch & vegan & lecker

Ob klassisch (z. B. gefüllte Paprika mit Hirse-Erbsen-Füllung und Pfifferlingsgulasch mit Semmelknödeln) oder modern (z. B. Kalte Avocado-Gurkensuppe mit Fenchel und Zucchinilasagne mit Räuchertofu und Mandelcreme) – hier wird jeder fündig. Selbst Bäcker und solche, die es werden wollen, finden zahllose Ideen für den Frühstückstisch oder die Kaffeetaffel: Probiert doch mal das Rheinische Schwarzbrot nach einem Rezept meiner Mama, flaumiges Weißbrot – oder meine schnellen veganen Streuselschnitten mit Marmelade.
Wichtig ist mir, dass alle Rezepte  unkompliziert und auch nach Feierabend noch schnell zuzubereiten sind. Ich bin keine Bloggerin mit Agenda, ich bin eine Bloggerin mit Herz, und Masse statt Klasse ist weder auf dem Teller noch als Bloggerin mein Ding. Ich folge keinem strengen Redaktionsplan, ich folge meinem Bauchgefühl – und meinem vollgekritzelten Ideen-Notizbuch.

Das Ding mit der Nachhaltigkeit: There is no Planet B.

Ernährung hat für mich nicht nur mit Sättigung und Genuss zu tun. Es ist mir super wichtig, andere dazu zu inspirieren, nachhaltig zu essen beziehungsweise nachhaltig zu konsumieren.
Leider suchen die meisten Menschen auch in diesem Bereich lieber die Fehler der anderen, sind wenig selbstreflektiert und haben vielleicht auch gar keine Lust auf das Thema, weil es so übergroß und kaum zu bewältigen scheint. Dabei muss sich niemand von heute auf morgen um 180° Grad drehen. Ich glaube aber daran, dass jeder Einzelne die Welt ein bisschen besser machen kann – auch und gerade mit kleinen Schritten.

Wir müssen nicht jeden Morgen Fleischwurst-Toast essen, nicht jeden Mittag Salat mit Hähnchenbrust und auch nicht jeden Abend Steak. Wir müssen keinen Quinoa und keine Chia-Samen einmal um den halben Erdball transportieren. Wir müssen nicht jedes Wochenende fünf Avocados essen und auch kein Wasser aus Fiji trinken. Wir müssen keine Äpfel aus Neuseeland oder Bio-Karotten aus Israel in den Einkaufswagen legen. Wir müssen keinen Kaffee to go trinken, keine Plastikstrohhalme und keine Einwegteller benutzen. Und in der Mittagspause ist es viel schöner, seine eigene Lunchbox auszupacken als Fertig-Sandwiches aus verschmierter Plastikfolie zu friemeln.

Selbstverständlich ist das Thema Nachhaltigkeit im 21. Jahrhundert viel größer und komplexer, als ein kleiner vegetarischer Foodblog abbilden kann. Aber wenn ich auch nur eine/n Leser/in dazu anstiften kann, bewusster zu konsumieren – und vielleicht mal die Eier beim Bauern statt im Discounter, die Milch im Bio-Supermarkt und ein Stück Tofu statt Nackenkotelett zu kaufen –, dann habe ich meinen Dienst getan.

Und: Wenn man den Wahnsinn hinter diesem System verstanden und verinnerlicht hat, wird aus dem „müssen“ ein „wollen“, eine Überzeugung. Man muss halt irgendwann mit irgendwas anfangen. Also: Hintern hoch. Was kannst du heute noch tun?

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Me and my local coconut | Seychellen 2017

Was ich sonst so mache?

Ich bin 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33 Jahre alt und lebe mit meinem Mann im hübschen Düsseldorf am Rhein. Zu meinen Lieblingsessen gehören der niederrheinische Klassiker „Endivien Untereinander“, Ofengemüse mit Kräuterquark und französisches Baguette mit salziger Butter. Aber eigentlich esse ich fast alles gerne (vor allem Eis) – außer Bananen. Bei Bananen hört der Spaß auf.

Meine Lieblingsautoren sind Paul Auster und T. C. Boyle. Ich liebe Japan über alles, pflücke gerne Wildblumensträuße, bin weder Katzen- noch Hundeliebhaber, sondern habe mein Herz an Vögel verloren (v. a. an Nymphensittiche und Rainbow-Wellensittiche). Wenn ich unterwegs bin, dann meistens mit Musik auf den Ohren – aber fragt bitte nach keinem speziellen Genre. Ich höre sehr düstere japanische Rockmusik ebenso wie Lady Gaga und kann jeden Disney-Soundtrack auswendig mitschmettern. Ich bin immer auf der Suche der knusprigsten Falafel, dem besten Eiskaffee – und natürlich dem Sinn des Lebens.

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