Buntes Pastinaken-Gulasch (vegan)

24. November 2016
Pastinaken Gulasch

Wahnsinn, dass wir als Mädchenküche jetzt schon das achte Mal miteinander kochen – und nun zum Thema Wurzelgemüse. Erstens, weil es zur Jahreszeit passt. Zweitens, weil wir Topinambur, Rote und Gelbe Bete und Pastinaken und Möhren einfach super finden und das kann man ja ruhig mal feiern.
Ich bin eigentlich kein großer Pastinakenfan. Mal hier und da ein paar Würfelchen, das ist in Ordnung. Aber eigentlich schmeckt mir das Wurzelgemüse ein bisschen zu dominant und übertüncht alles andere im Essen.

Eine Art „Gulasch“ fand ich aber spannend. Ich mag zwar auch dieses Paprika-Gulasch aus meinem All-Time-Favourite-Kochbuch Deutschland Vegetarisch*, aber der gemeine Blogger lebt halt nicht von Archivrezepten allein. Also eine monströse Pastinake auf dem Markt erstanden, ein paar knackige Paprika dazu und ab dafür – köstlich! Wieder eines dieser Gerichte, in dem Fleisch oder anderes tierische Produkte überhaupt nicht fehlen. Die Pastinake ist aromatisch genug und in Kombination mit den Kartoffeln ist das Ganze auch sehr sättigend. Die Paprika nimmt der Pastinake außerdem etwas von diesem „Hervorschmecken“, das mich sonst so stört. Mein Tipp: Mit viel krauser Petersilie abschmecken! Und macht am besten gleich die doppelte Menge. Einen Teil könnt ihr dann einfrieren und den anderen am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen und kalt essen. Habe ich auch so gemacht.

Nach einer Beilage fragt ihr? Braucht man – eigentlich – nicht. Wenn ihr nicht ohne leben könnt, würde ich eher einen Kräuterquark oder Blattsalat dazu reichen, weil das ganze schon kohlenhydratreich genug ist. Wenn euch das ganze Gequatsche um Low-oder-nicht-Low-Carb nervt: Reis.

Veganes Pastinaken-Gulasch
Rezept für 2 Portionen

Zutaten
1 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
2 mittelgroße Zwiebeln
125 g Kartoffeln (geputzt gewogen)
150 g Pastinaken (geputzt gewogen)
2 Paprikaschoten (eine grün, eine rot – oder wie ihr wollt)
1 TL Paprikapulver, scharf
1 TL Piment d’Espelette*
1/2 TL Kreuzkümmel
1 TL Senfsaat
400 ml Gemüsebrühe
1 EL Sojasauce
1 EL Aceto Balsamico di Modena
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Petersilie

Zubereitung
Die Zwiebeln schälen und längs in gröbere Scheiben schneiden. Paprikaschoten putzen und grob in größere Würfel schneiden, ebenso mit den Kartoffeln und der Pastinake verfahren. Es kann also alles etwas rustikaler aussehen. Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Dann zuerst das Tomatenmark und die Zwiebeln mit dazugeben und anrösten, dabei stetig rühren. Die Zwiebeln sollen nicht bräunen!
Im nächsten Schritt Kartoffeln, Pastinaken und Paprika hinzugeben und weitere zwei bis drei Minuten rühren. Anschließend mit Gemüsebrühe ablöschen. Sojasauce und Essig dazugeben und 15 bis 20 Minuten bei geschlossenem Deckel auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln lassen. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken. Mit viel gehackter Petersilie servieren.

Quelle
Deutschland vegetarisch*

*Amazon-Affiliate-Link

Auch noch interessant

5 Kommentare

  • Antworten Kirsten 11. Januar 2017 at 19:32

    Liebe Christina,

    schon vor Weihnachten ausprobiert und jetzt endlich auch bei mir gebloggt: http://sugarandspice-foodblog.blogspot.de/2017/01/gesundes-soulfood-pastinaken-kartoffel.html

    War super-lecker! Ich war ganz begeistert davon, dass das Ganze einerseits so gemüsig-gesund ist und die Sauce andererseits so richtig schön deftig, dunkel und herzhaft ist! Mache ich bestimmt mal wieder – und ich bin auch nicht der größte Pastinaken-Liebhaber, aber hier mochte ich sie auch 😉

    Liebe Grüße,
    Kirsten

  • Antworten Christina 12. Januar 2017 at 20:16

    Liebe Kirsen, aaah, das freut mich! Ist echt ein tolles Essen – ich freue mich aber ehrlich gesagt auch schon wieder sehr auf Frühlingsgemüse… 😉

    LG!
    Christina

  • Antworten Anonym 30. Dezember 2017 at 15:21

    Vielen Dank für dieses tolle Rezept!! Ich hatte schon länger eine riesige Pastinake aus meiner Biogemüsekiste rumliegen und absolut keine Idee dafür. Pur gekocht ist mir diese Knolle einfach zu süss. Roh total lecker, aber dafür war mein Exemplar bereits zu alt. Kurzum: Gegoogelt, dieses Rezept entdeckt, nachgekocht, köstlich! Auf Gulasch wäre ich nie gekommen. Habe mich beim Würzen ausnahmsweise mal an die Vorgaben gehalten und es wurde perfekt. Wir haben auch nix dazu gebraucht. Ganz großes Lob! Liebe Grüße, Elisabeth
    PS: Hab geflunkert. Eine Zehe Knoblauch habe ich ergänzt. Bin einfach so ein grosser Knobi Fan ☺

  • Antworten Christina 15. Januar 2018 at 19:57

    Lieben Dank für deinen schönen Kommentar, Elisabeth! Viele Grüße!

  • Antworten Christina 15. Januar 2018 at 19:57

    Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

  • Kommentar schreiben