10-Minuten Pizzagalette mit allerlei Gemüse und was ihr sonst so mögt

9. Juni 2014

 

Manche Rezepte kommen auch ohne große Worte und Hintergrundgeschichte aus. Dieses ist so eins.
Ich liebe es, wenn Teig nicht gehen muss. Mein liebstes Weißbrot ist das höchste der Gefühle, das muss auch gehen (sogar zwei Mal!), und jedes Mal sitze ich zitternd danebeh, weil ich Angst habe, dass es doch nicht so klappt wie geplant. Für den Hausgebrauch finde ich Teig, den ich direkt verarbeiten kann, also weitaus entspannender.
Nachdem wir in letzter Zeit öfter fertigen Pizzateig gekauft haben – den zum Ausrollen mit Tomatensauce anbei –, wollte ich auch mal selbst Hand anlegen und habe dann aus verschiedenen Rezepten dieses geschustert, das sich direkt in mein Standardrepertoire katapultiert hat: Der Teig ist in weniger als fünf Minütchen fertig, lässt sich perfekt verarbeiten, klebt weder an Händen und Rührstäben noch am Nudelholz, lässt sich beliebig belegen und sogar abwandeln (mir persönlich schmeckte die Variante aus Vollkornmehl am besten!). Ich bin völlig begeistert!
Gestern durfte grüner Spargel mit Champignons, Mais und Zwiebeln auf die Pizza, die ich gerne wie eine traditionelle Galette einschlage – sieht super aus, ging in diesem Fall aber nur teilweise, weil ich dem schönen Spargel seinen Auftritt nicht vermiesen wollte.

10-Minuten-Pizzagalette
Rezept für 1 Galette, die 2 mittelhungrige Mäuler stopft

Zutaten
125 g Mehl (ich nehme 50/50 Weizen- und Vollkornmehl)
1/4 Päckchen Trockenhefe
50 ml lauwarme Milch
20 g geschmolzene Butter
1/4 Ei (ist doof, ich weiß, aber nehmt doch den Rest als Rührei… )
1 Prise Zucker
ein bisschen Salz
Belag nach Belieben (als Basis: Tomaten, Crème fraiche)


Zubereitung 
Den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Mehl in eine Schüssel geben, in eine Mulde Trockenhofe, Milch und geschmolzene Butter geben, Salz und Zucker dazu und mit den Knethaken so lange verrühren, bis ihr eine schönen, glatten, gleichmäßigen Pizzateig habt. Das dauer nicht lange. Sollte der Teig zu pappig oder fest sein, gebt noch etwas Wasser oder Mehl hinzu.

Mit den Zutaten eurer Wahl belegen, den Rand einschlagen und ab in den Ofen damit: Backt eure Pizza ca. 15–20 Minuten, bis Boden und Rand schön knusprig sind.

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7 Kommentare

  • Antworten Frl. Moonstruck 9. Juni 2014 at 12:56

    Meine Liebe, das ist ein traumhaft schönes Foto, das den Magen sofort wieder knurren lässt. Mhmm! 🙂

  • Antworten Krisi 9. Juni 2014 at 15:44

    Die sieht ja super aus, da bekomme ich direkt Lust drauf=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  • Antworten sarahemily 9. Juni 2014 at 16:16

    Hab ich das jetzt überlesen oder wo ist das Ei? 😉 klingt lecker, kommt auf die Abendessenliste.

  • Antworten Christina 10. Juni 2014 at 5:55

    Dankesehr! :-*

  • Antworten Christina 10. Juni 2014 at 5:58

    Das Ei wollte nicht persönlich genannt werden 😉
    Es gehört natürlich mit zu den anderen Zutaten und wird im ersten Arbeitsschritt zusammen mit Butter und co hineingerührt!

  • Antworten Christina 10. Juni 2014 at 5:59

    Dankeschön 🙂 Lass es dir schmecken!

  • Antworten Ela 10. Juni 2014 at 19:09

    Ohh, wie herrlich sieht die denn aus! Echt toll 🙂 Wenn die nur halb so gut schmeckt wie sie aussieht…
    LG
    Ela

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