Nusskuchen mit Knäckebrot (nach Tim Mälzers Oma)

19. Juli 2011
Omas Nusskuchen mit Knäckebrot

… wohlgemerkt nicht meine, sondern dem Tim Mälzer seine Omma hat diesen Nusskuchen mit Knäckebrot (angeblich) immer gebacken. Ich bin letztens zufällig im Internet auf dieses Rezept gestoßen, weil ich unendlich viele Eier – also 7 – im Kühlschrank hatte, die schnell weg mussten. Und da kam mir der Nusskuchen mit Knäckebrot gerade recht.

Kleine Abwandlung inklusive: Das Original benötigt eigentlich 8 Eier, aber ich könnte jetzt nicht sagen, dass sich das fehlende Ei irgendwie bemerkbar macht. Und Haselnüsse hatte ich auch keine, also gab’s Mandeln. Wozu das Knäckebrot gut ist, weiß ich eigentlich gar nicht (ihr? Dann bitte melden!). Die Schokolade habe ich nicht komplett fein gerieben, weil mir nach der Hälfte der Arm abgefallen ist – und der Rest wurde grob gehackt. Außerdem habe ich noch Amaretto zugefügt, sowie Amarena-Kirsch-Konfitüre, die während des Backvorgangs nach unten sinkt und so für ein extraleckeres und -saftiges Kuchenerlebnis sorgt.

Wie sich hier schon andeutet, war Omas Nusskuchen mit Knäckebrot so ziemlich nach meinem Geschmack. Ich mag diese nass-feuchte Konsistenz von Kuchen ohne Mehl, und das beste ist: Diese Kuchen sind auch nach Tagen noch super saftig. Mache ich bestimmt mal wieder!

Nusskuchen mit Knäckebrot (nach Tim Mälzers Oma)
Rezept für eine Kastenform von ca. 30 cm

Zutaten
für den Teig
7 Eier
150 g Zucker
200 g Schokolade
200g Mandeln, gemahlen
6 Scheiben Knäckebrot
optional: 4-5 EL (Amarena-)Kirschkonfitüre
optional: 1-2 EL Amaretto

für die Glasur
Vollmilch- oder Zartbitterkuvertüre

Zubereitung
Schokolade und Knäckebrot fein in eine Schüssel reiben und zur Seite stellen.
Die Eier trennen und die Eigelbe mit Butter und Zucker mit einem Handrührgerät schaumig schlagen. (Amaretto,) Schokolade, Knäckebrot und Mandeln zufügen und verrühren. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben.
Nun den Teig in die ordentlich eingebutterte Kastenform füllen. Falls keine Konfitüre benutzt wird, einfach rein damit. Falls doch, dann wird zuerst die Hälfte eingefüllt, dann die Konfitüre darauf verteilt und schließlich mit dem Restteig bedeckt.

Ab in den Ofen und bei 190° (Umluft: 170°) ca. 50 Minuten backen. Aber vorsichtig: Lieber öfters mal nachgucken, der Kuchen wird schnell schwarz. Auskühlen lassen und aus der Form stürzen.
Mit Kuvertüre verzieren – und Stück für Stück genießen.

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9 Kommentare

  • Antworten Sarah 19. Juli 2011 at 15:18

    Hallo Christina,
    schöner Kuchen und nett verziert. Hört sich total interessant an mit dem Knäckebrot und der Konfitüre (nur im positiven Sinne). Ich bekomme Lust, den Kuchen auszuprobieren. Kann also gut sein, dass ich das der Oma von Herrn M. und dir mal nach mache, ich speichere es mir auf jeden Fall sofort mal ab.
    Gruß,
    Sarah

  • Antworten Christina 19. Juli 2011 at 17:27

    Hi Sarah, dankeschön. Ich fand das mit dem Knäckebrot auch sehr interessant, nur weiß ich immer noch nicht, wozu das da drin ist. Aber was soll's, Hauptsache es schmeckt. 🙂
    LG

  • Antworten Sugarbaby 20. Juli 2011 at 8:59

    Der sieht ja echt zum anbeißen aus, schon alleine wegen der Herzchen =)
    Auf den hätte ich jetzt Lust…
    LG Sugarbaby

  • Antworten Sabrina 20. Juli 2011 at 10:58

    Hmm, mag ich auch gern, aber ich bin meistens zu faul, alles zu reiben. Letztens haben mich eher die 8 Eier abgeschreckt 😉
    Die Knäcke ist wohl zum Binden da, oder? So bißchen zumindest.

  • Antworten Christina 20. Juli 2011 at 17:01

    @Sugarbaby: Danke. Nächstes Mal schicke ich eine Einladung zum Kaffee 😉

    @Sabrina: Ja, das reiben war auch ein Kraftakt. Aber so verbraucht man immerhin einen Teil der Kalorien, die man später wieder aufnimmt. 😉
    Meinst du wirklich, das Knäcke dient zum Binden? Ich dachte, dafür sind eher die Eier zuständig. Hm…

  • Antworten Astrid 2. Januar 2012 at 20:10

    Hallo zusammen,

    ich habe genau diesen Mälzer-Kuchen auch gebacken, leider ist er in der Form hängen geblieben, obwohl ich die Kastenform gebuttert und mit Haferflocken ausgestreut habe (mache ich immer so). Hatte schon mal ein Rezept, das fast kein Mehl enthielt und ich hatte das gleiche Problem. Wie kann ich das verhindern bzw. woran liegt das?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

    DANKE und liebe Grüße!

  • Antworten Christina 2. Januar 2012 at 21:52

    Hallo Astrid,
    das ist natürlich sehr seltsam. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass vielleicht die Haferflocken der Übeltäter sind? Ich hatte nämlich noch nie Probleme damit, einen Kuchen aus der Form zu stürzen – nur ein einziges Mal: nämlich als ich zusätzlich noch Haferflocken in die Form gestreut hatte. Vielleicht verträgt sich die Haferflocke nicht mit dem mehllosen Teig? Ich würd's einfach mal ausprobieren.

    Liebe Grüße
    Christina

  • Antworten Astrid 4. Januar 2012 at 5:11

    Liebe Christina,

    vielen Dank! Das werde ich mal ausprobieren. Hab auch von meiner Kollegin ein Backtrennspray bekommen. Sie sagt, damit bekommt sie alles aus der Form. Ich dachte immer, Haferflocken sind ja Semmelbröselersatz, das hilft, um den Kuchen aus der Form zu bekommen. Na gut, wir werden sehen…!

    Werde es gleich am Wochenende ausprobieren! Vielen lieben Dank und noch alles Gute für 2012!

    Liebe Grüße
    Astrid

  • Antworten Anonym 17. März 2012 at 20:39

    Liebe Astrid, probier es doch mal mit gut einbuttern und dann mit Gries. Lass in danach abkühlen oder schlage die Form kurz in ein kaltes Tuch ein. oder schneide Butterbrot papier in Grösse des Formbodens aus und gib darauf den Teig.
    (IN DER FORM VERSTEHT SICH)
    Wenn das alles nichts nützt bin ich mit meinem Latein am Ende. 🙂
    Liebe Grüsse

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