Möhren-Oliven-Creme (vegan)

27. Februar 2012
Möhren-Oliven-Creme mit Sesamsalz

Abwechslung! Ich brauchte Abwechslung auf meinem wochenendlichen Frühstücksbrötchen. Ich kann sie nicht mehr sehen, die vegetarische Pasteten und Aufstriche aus dem Supermarkt – ich habe sie alle durch. Käse mag ich nur zu Feiertagen – schon wieder so ein crazy Tick von mir, keine Ahnung, warum und wieso ich so etwas entwickle – und Frischkäse und Quark dienen mir lediglich als Unterlage für Marmelade, Schoko-Nusscreme und co. Ich will aber was Herzhaftes!

Also habe ich mich an meinen ersten selbstgemachten Aufstrich gewagt: Möhren-Oliven-Creme nach einem Rezept aus meiner persönlichen Kochbibel Vegetarian Basics* – und die finde ich wirklich ganz lecker: Achtet darauf, die Creme dezent zu salzen und eher schmale Frühlingszwiebeln zu nehmen, sonst wird die ganze Komposition zu deftig. Schließlich sind bereits die Oliven sehr geschmacksintensiv. Und auf das Sesamsalz, das als Topping genutzt wird, wollt ihr auch nicht verzichten. Denn das gibt eigentlich erst den richtigen Kick. Unbedingt mit dazu reichen.

Ich empfehle als Unterlage für die Möhren-Oliven-Creme helles Weizenbrot – das gerne mild oder sogar süß sein darf. Passt bestimmt auch schön an ein Partybuffet oder so. Und macht wieder alle glücklich, da vegetarisch, vegan, billig, einfach, schnell und – lecker! Und es ist ja auch so variabel: In meinem Kopf spinne ich mir schon Möhren-Honig-Senf-Aufstrich und ähnliches zusammen. Mal sehen, was noch so kommt. Für die nächsten Wochen sind die gutgelaunten Frühstücke auf jeden Fall gesichert.

Möhren-Oliven-Creme
Rezept für ca. 250 g Aufstrich

Zutaten
für den Aufstrich
200 g Möhren
25 g Oliven
2 kleine Frühlingszwiebeln
1/2 TL Harissa
1 TL Zitronensaft
Salz
für das Sesamsalz
1 EL Sesam
1 TL grobes Meersalz

Zubereitung
Die Möhren waschen, schälen und grob würfeln. In einem Topf geben, mit Salzwasser bedecken, aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 12 Minuten weich garen.
Frühlingszwiebeln putzen und ebenso wie die Oliven fein hacken. Möhren abtropfen und leicht abkühlen lassen. Fein pürieren, mit Frühlingszwiebeln, Oliven, Harissa und Zitronensaft vermischen und mit Salz abschmecken.Für das Sesamsalz Sesam in einer Pfanne unter Rühren fettfrei rösten. Aus der Pfanne nehmen, grobes Salz hinzugeben, ebenfalls 1-2 Minuten rösten. Mit dem Sesam im Blitzhacker grob durchmixen.
Dann: Möhren-Oliven-Creme auf’s Brot schmieren, mit Sesamsalz toppen und genießen.

Quelle
Vegetarian Basics*

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16 Kommentare

  • Antworten Pflegedienst Hamburg-Daniela 27. Februar 2012 at 13:52

    Oh, das hört sich aber verdammt lecker an 🙂 Da bekommt man ja glatt Hunger.
    Ich arbeite seit einigen Jahren in einem Pflegedienst in der Küche. Ich glaube dieses Gericht werde ich mal nachkochen für meine Bewohner. Zum Glück haben sind wir eher eine kleine Einrichtung, sodass man da auch mal ausgefallenere gerichte kochen kann 🙂
    Insgesamt mag ich diese Seite sehr und werde bestimmt noch öfter hier vorbeischauen! Schön 🙂

  • Antworten Sarah-Maria 27. Februar 2012 at 14:55

    Mjami! Tolle Kombination. Karotten und Oliven – da wär' ich so nicht drauf gekommen. Klingt aber echt guuuut! 🙂

    Mit einem lieben Gruß,
    Sarah Maria

  • Antworten gini 27. Februar 2012 at 17:47

    mhmmm was ist den Harissa?

  • Antworten Christina 27. Februar 2012 at 18:36

    Oh, dankeschön! Dann hoffe ich, dass es den Bewohnern gut schmecken wird!
    LG

  • Antworten Christina 27. Februar 2012 at 18:36

    … war auch gut! 😉
    LG
    Christina

  • Antworten Christina 27. Februar 2012 at 18:38

    Harissa ist eine orientalische Gewürzpaste, die primär aus Chilis besteht – und dementsprechend scharf ist. Gibt's im Asialaden, aber mittlerweile eigentlich auch im gutsortierten Supermarkt (Real, Rewe, Edeka und co).

  • Antworten Fräulein Text 27. Februar 2012 at 19:45

    ähm, was empfiehlst du denn da unter der creme? die lektüre? ich bin übrigens ein aufstrichfan. erdnusscurry war meine jüngste entdeckung 🙂

  • Antworten Anne 27. Februar 2012 at 21:04

    Mhhhh, das klingt super lecker. Habe in letzter Zeit so viel gutes über Harissa gelesen. Da muss ich das wohl mal ausprobieren 🙂

    Liebe Grüße
    Anne

  • Antworten Christina 27. Februar 2012 at 21:10

    hochverehrtes fräulein, mit dieser creme bestrichen würde sogar eine stinknormale wochenzeitung zum hochgenuss.

    erdnusscurry. das hört sich sehr, sehr fein an.

  • Antworten Christina 27. Februar 2012 at 21:12

    Ich mag Harissa wirklich nur in homöopathischen Dosen – habe mich einmal fürchterlich verschätzt und musst ein Essen wegen Ungenießbarkeit entsorgen. Aber die richtige Menge verleiht den richtigen Geschmack – also gutes Gelingen dir! 🙂

    LG
    Christina

  • Antworten Sabrina 28. Februar 2012 at 11:58

    Hmm, Möhren-Chili-Honig-Frischkäse-Creme gibts bei uns aufm Markt (wirklich lecker, auch wenn ich mir immer denke, ich sollte nicht so faul sein und sie selbst machen 😉
    Empfehlen kann ich Dir auch Rote-Beete-Merretich-Creme. Hab ich mir in letzter Zeit öfter zusammengebastelt und will schon Ewigkeiten das Rezept bloggen…

  • Antworten Fräulein Text 28. Februar 2012 at 13:49

    und was war es? frankfurter, welt? ich bin so neugierig auf den artikel. über helsinki, designhauptstadt? würde es nämlich auch gerne lesen 🙂

  • Antworten Christina 28. Februar 2012 at 14:52

    ja, es ist ein artikel über helsinki als designhauptstadt 2012 – in der aktuellen ausgabe der ZEIT, noch bis morgen kannst du sie kaufen! 🙂

  • Antworten Fräulein Text 28. Februar 2012 at 20:11

    perfekt, danke 🙂

  • Antworten daily-reason.de 1. März 2012 at 14:43

    mhhhh…ich hab schon viel über Harissa gehört aber noch nie gekostet!! Bin gespannt! und das sieht wirklich suuuuuper lecker aus!!!

  • Antworten Sabine 9. Oktober 2016 at 1:06

    Ich essen Möhren und Oliven. Aber auf die Idee, beides zusammen zu essen, bin ich bisher noch nicht gekommen. Allerdings habe ich es lieber feiner. Und das ist nicht immer dasselbe. Ich werd morgen mal einkaufen gehen und die Sache in meinen neuen Standmixer (von vitality4life) werfen. Mal sehen was der mir draus macht 😉

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