Matcha-Kekse

3. Juni 2011
Einfache Matcha-Kekse

… mampf… krümel… sprotz… also eigentlich bin ich gar kein Keksesser (von Weihnachten mal ganz abgesehen, aber das ist was anders), aber für diese Matcha-Kekse war ich sofort Feuer und Flamme. Ich bin einfach süchtig nach Matcha und das gebe ich auch ganz freimütig zu. Gefunden habe ich das Rezept im berühmt berüchtigten Delicious Days* und ein wenig nach meinen Vorlieben und Vorräten abgewandelt:

a) Zitrone statt Limette: Letztere hatte ich nämlich nicht da, deswegen musste es Zitronensaft tun. Das gibt den Keksen eine leckere, sommerliche sowie frische Note.

b) Die Kochbuchautorin wälzt ihre Kekse vor dem Backen in Zucker. Das habe ich bei der Hälfte des Teigs auch getan, und dann spontan bei der zweiten Hälfte auf eine Mischung aus Rohrzucker und hellem Sesam zurückgegriffen. Letztere Variante schmeckt mir sogar noch besser, weil ich ein großer Sesam-Liebhaber bin.

c) 3 statt 2 TL Matcha: Da ich den Geschmack ja sehr mag, habe ich die Menge intuitiv erhöht. Seltsamerweise sind meine Kekse aber dennoch nicht so grün wie das Bild im Kochbuch suggeriert, da wird wohl Photoshop nachgeholfen haben. Matcha. Aber: „Hauptsache, es schmeckt“, sprach sie, während sie sich ein paar blassgrüne Krümel aus den Mundwinkeln wischte und darüber nachdachte, ob sie nicht doch noch ein oder zwei Matcha-Kekse essen könnte.

Wenn ihr auf den Matcha-Geschmack gekommen seid, probiert doch auch mal Matcha-Parfait oder Matcha-Sirup.

Matcha-Kekse
Rezept für ca. 2 Bleche

Zutaten
für die Kekse
80 g Puderzucker
3 gehäufte TL Matcha-Tee
1 EL frischer Zitronensaft
150 g kalte Butter
1 Prise Salz
200 g Mehl
40 g Speisestärke
3 Eigelb

für die Dekoration
Zucker
Rohrzucker
Sesam

Zubereitung
Den Puderzucker in eine Rührschüssel sieben und mit dem Matcha vermischen. Die Butter in Stückchen sowie das Salz zum Puderzucker geben. Mit den Knethaken eines Handrührgeräts so lange rühren, bis der Teig glatt und geschmeidig ist. (Stich empfiehlt an dieser Stelle zwar eine Küchenmaschine, aber mit dem Handrührer ging das bei mir auch ziemlich flott… ) Dann Mehl und Stärke, sowie zum Schluss Eigelbe und Zitronensaft zugeben.

Den Teig in zwei Hälften teilen, zu ca. 1,5 cm-dicken Platten formen und in Klarsichtfolie einschlagen. Anschließend in den Kühlschrank legen und zwar für mindestens eine Stunde. Je länger, desto besser, weil sich der Teig schlecht verarbeiten lässt, sobald er warm wird.

Den Backofen auf 175°C (Umluft 150°C) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Zwei kleine Schüsseln bereit legen: In die eine stinknormalen Kristallzucker und in die andere eine Mischung aus Rohrzucker und Sesam füllen.

Den Teig auf einer mit wenig Mehl bestäubten Arbeitsplatte beliebig dick (0,5 bis 1,0 cm) ausrollen und anschließend Kekse ausstechen. Diese in einer der Zuckermischungen wälzen, auf dem Backblech verteilen und auf der mittleren Einschubleiste des Ofens je nach Dicke und Form 10 bis 15 Minuten backen. Meine Kekse waren recht dick und haben exakt 12 Minuten benötigt, also einfach ein Auge drauf haben: Sie sollen nicht braun und knusprig werden, sondern ihre schöne grüne Farbe möglichst durchgängig behalten.

In lichtundurchlässigen Dosen aufbewahren, weil a) Aroma und b) Farbe sehr flüchtig sind.

Quelle
Delicious Days*

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2 Kommentare

  • Antworten Florian 7. Juni 2011 at 18:22

    Das hört sich verdammt lecker an, auch wenn gerade da draussen kein Kekswetter ist:-) Ich schaue immer hier mal nach neuen Rezpten: http://www.teelirium.de – da gibt es auch eine Menge interessanter Sachen mit Matcha.

  • Antworten Christina 11. Juni 2011 at 21:11

    Pft, wer braucht denn ein bestimmtes Wetter für Kekse? :>

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