Matcha-Parfait

9. Februar 2012
Wisst ihr, was das meiner Meinung nach leckerste Zeug auf der Welt ist? Matcha. Ich kann zwar nicht behaupten, jemals „richtigen“ Matcha getrunken zu haben – dafür habe ich aber zig andere Dinge konsumiert, in denen es irgendwie verarbeitet wurde. Angefangen bei Matcha Latte und Matcha Frappuccino, Matcha Eiscreme, Matcha Schokolade, Mc Flurry Matcha, Kit Kat Matcha und so weiter und so fort. Bisher hat mir einfach alles geschmeckt. Und ich kann nur jedem empfehlen, sich da ran zu wagen – selbst wenn man eigentlich keinen grünen Tee mag. Matcha schmeckt leicht bitter, grasig, einfach ganz besonders. Ein Muss in meiner Küche – ein teures Muss. Aber: Matcha kriegt man nicht hinterher geschmissen. Verzichtet auf Billig-Importe – der Tradition asiatischen Teeanbaus sowie eurer Gesundheit Zuliebe. Schließlich kann man sich nie sicher sein, womit die zarten Pflanzen gespritzt werden. 
Das Parfait hier ist mein All-Time-Favorit, aber auch ein guter Einstieg für Neulinge. Samtig zart auf der Zunge, bitter, süß – und dieses Aroma! Die Farbe! 
Und was schmeckt dazu? Mir persönlich: Nichts. Häufig werden Matcha-Süßspeisen aber mit dunkler Schokoladensauce serviert. Wer’s authentisch-japanisch möchte, sollte sich vielleicht ein wenig Anko (ein köstlicher süßer Brei aus roten Adzuki-Bohnen) dazu köcheln. Da fällt mir ein: Das wollte ich schon lange mal wieder machen. Was für ein Zufall! 

Rezept für 2-3 Dessertportionen 

100 ml Sahne
1-2 TL Matcha (oder auch mehr, je nach Geschmack)
6 TL heißes Wasser (nicht kochend, so um die 80° C)
1 Eigelb
30 g Puderzucker
Zubereitung
Matcha mit dem heißen Wasser zu einem halbfesten Brei anrühren und ein wenig abkühlen lassen. Eigelb und Puderzucker hinzufügen und mit dem Handmixer schaumig schlagen. Separat die Sahne sehr steif schlagen und vorsichtig unterrühen. In Dessertförmchen füllen und mindestens 5 Stunden im TK-Fach verstauen. Kann auch gut 1-2 Tage vorher zubereitet werden. 

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16 Kommentare

  • Antworten Restaurant am Ende des Universums 9. Februar 2012 at 15:20

    Bis eben wusste ich noch nicht mal von der Existenz Matchas, ehrlich gesagt. 🙂
    Ich werd mal die Augen aufhalten.

  • Antworten Christina 9. Februar 2012 at 15:27

    Siehste: Foodbloggen bildet!

  • Antworten FeeMail 9. Februar 2012 at 15:27

    Wo hattest du denn die Gelegenehit diese ganzen Matcha-Produkte zu probieren? In Asien? Ich habe hier noch nie etwas derartiges gesehen. Oder bin ich nur blind :)?

  • Antworten Christina 9. Februar 2012 at 15:33

    ja, in asien. 🙂 da bin ich auf jeden fall zum ersten mal damit in berührung gekommen.
    in großstädten bekommt man heutzutage aber auch ab und an schon mal matcha latte. in düsseldorf bietet ein teateria matcha latte und matcha hot chocolate an.
    matcha pulver bekommt man in asialäden und im gut sortieren bio-supermarkt (z. b. bei basic). 🙂

  • Antworten Anonym 9. Februar 2012 at 20:40

    Bei TeeGschwendner gibts on- und offline viele Matcha Sorten 🙂

  • Antworten Christina 9. Februar 2012 at 21:44

    oh, danke für den Tipp! 🙂 Geh ich gleich mal stöbern…

  • Antworten Florian 11. Februar 2012 at 8:13

    Viele – nein, eigentlich alle Infos zu Matcha stehen auch hier: http://www.matcha.de und bei http://www.teelirium.de/de/Matcha-Rezepte.html gibt es eine ganze Menge Rezepte mit diesem Tee.

  • Antworten Lemon 11. Februar 2012 at 20:39

    Mal wieder ein spannendes Rezept mit schönen Bildern. Ein Beweis dafür, dass ich mich nicht vertan habe, Feines Gemüse für den Liebster Blog Award zu nomineren. Herzlichen Glückwunsch!

    http://lemontarteinparis.blogspot.com/2012/02/liebster-blog-award.html

  • Antworten Christina 12. Februar 2012 at 16:59

    Wow, danke. 🙂 Ich nehme zwar keine Awards an, freue mich aber trotzdem sehr über die kleine Aufmerksamkeit. Vielen Dank, liebe Lemon.

  • Antworten Kirsten 12. Februar 2012 at 18:37

    Wow, lecker sieht das aus 🙂 Ich hab ehrlich gesagt noch nie Matcha in irgendeiner Form probiert – auch wenn das Pülverchen schon im ein oder anderen Feinkost-Lasen beinahe in meinen Einkaufskorb gewandert wäre… Aber ich will es auf jeden Fall bald mal ausprobieren, wahrscheinlich mit Matcha-Cookies. Hast Du damit schon Erfahrungen?

  • Antworten Katharina 12. Februar 2012 at 21:13

    Njam njam! Wird gespeichert für wärmere Tage – wer hätte gedacht, dass die Parole "Eis geht immer!" jemals in Zweifel gezogen würde? 😉
    Liebe Grüße,
    Katharina

  • Antworten Anne 14. Februar 2012 at 16:13

    Liebe Christina, ich bin auch absoluter Streuselfan. Egal ob auf dem Kuchen oder als Crumble. Hauptsache es knuspert 🙂

    Das Parfait sieht wunderbar aus. Ich steh sowieso total auf Matcha. Wollte bald mal Matchamuffins ausprobieren, die klingen auch so lecker!

    Liebe Grüße
    Anne

  • Antworten Christina 18. Februar 2012 at 9:56

    Du musst es unbedingt mal probieren! Es lohnt sich! 🙂

    Matcha-Cookies hatte ich auch schon mal gemacht und verbloggt, das Ergebnis hat mich damals nicht ganz überzeugt – wobei ich sagen muss, dass der von mir verwendete Matcha auch nicht die beste Qualität hatte. Ich würd's einfach nochmal testen… eigentlich ne gute Idee für 'nen langweiligen Samstagnachmittag. 😀
    Christina

  • Antworten Christina 18. Februar 2012 at 9:57

    Wäh, recht hast du! Aber hoffentlich wird's bald wieder angenehmer! :/

  • Antworten Christina 18. Februar 2012 at 9:58

    Ich bin sehr gespannt auf deine Muffins!
    Und: Matcha und Streusel sollten sich ja eigentlich auch kombinieren lassen… hmmm. 😉

  • Antworten Token 25. März 2012 at 11:09

    Das klingt total toll! ich bin so froh, dass die warmen Jahreszeiten wieder anfangen 😀

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