Kalte Kohlrabisuppe mit Meerrettich und Kresse (vegan)

11. Juni 2016

Ich bin ein Riesenfan kalter Suppen, ehrlich. 
Wenn’s im Sommer heiß her geht – und das hatten wir ja dieses Jahr schon, ich meine, bevor der endlose Regen über uns hereinbrach – , schlürfe ich am liebsten von morgens bis abends Gazpacho oder kalte Gurkensuppe mit Joghurt, Knoblauch und Minze.

Das wird nach vielen Jahren als Erdenbürger natürlich auch schon mal langweilig. Bereits im letzten Jahr hab ich mich deswegen an eine Vichysoisse gewagt, was mein Kalte-Suppen-Portfolio mächtig aufgemöbelt hat. Jetzt aber habe ich einen neuen Favoriten, den ich direkt mit in die sechste Runde der Mädchenküche gebracht habe: Eine kalte Kohlrabisuppe mit Meerrettich und erfrischender Kresse. Der Meerrettich bringt einen gewissen Pepp in die ganze Angelegenheit, ohne sie ungenießbar-scharf zu verunstalten.

Kalte Kohlrabisuppe mit Meerrettich und Kresse
Rezept für 2 Portionen

Zutaten
1 TL Kokosöl
1 große Kohlrabi (nach dem Putzen: 450 g)
2 Frühlingszwiebeln
750 ml Gemüsebrühe
1 kleine Avocado
1 Prise Muskatnuss
Salz
frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
ein daumengroßes Stück Meerretisch, frisch geraspelt
oder 1 großzügiger TL Meerrettich im Glas
Olivenöl
1 Körbchen Kresse

Zubereitung
Kohlrabi und Frühlingszwiebeln waschen und putzen, anschließend würfeln. In einem Topf das Kokosöl mittelstark erhitzen und Kohlrabi und Frühlingszwiebeln darin mehrere Minuten andünsten, aber nicht braten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kohlrabi so weich ist, dass der Mixstab es mit ihr aufnehmen kann. Vom Herd nehmen.
Avocado von der Schale befreien, würfeln und zusammen mit einem halben Körbchen Kresse in der Suppe pürieren. Mit Muskatnuss, Salz, Pfeffer und Meerrettich würzen. Im Kühlschrank kühlen (ach!). Vor dem Servieren mit Olivenöl beträufeln, Kresse darüber streuen und servieren. Schmeckt auch lauwarm. Und am besten dazu, natürlich: Frisches Pain de Campagne.

Auch noch interessant

1 Kommentar

  • Antworten stadt-land-gnuss.ch 13. Juni 2016 at 7:44

    Mhh deine Variante einer Kohlrabisuppe muss ich auch einmal probieren. Ich machte meine Suppe mit Zimt.
    http://www.stadt-land-gnuss.ch/blog/fruehlingssuppe-mit-kohlrabi

  • Kommentar schreiben