Lebkuchen-Kekse

27. November 2011


Dieses Rezept kommt außerhalb der von mir geplanten Reihe. Aber manchmal hat man die Dinge nicht selbst in der Hand – schließlich konnte ich nichts dafür, dass am Montag ein liebevoll verzierter Umschlag mit einem groooßen Beutelchen Lebkuchengewürz im Briefkasten lag. Danke, Franzi! Dank dir musste (jaaa, musste!) ich nun also auch noch Lebkuchen backen. Eigentlich sind das ja meine „Klassiker“, die ich schon seit Jahren zu Weihnachen backe und auch aus meinem Verwandten- und Freundeskreis gierig eingefordert werden. Kein Wunder: Das Aroma, das sich in den 3-4 Tagen, in denen der Teig im Kühlschrank ruht, ist ein grandioser Gewürz-Flash. Ich liebe diese
Dinger. 

Dieses Jahr sollten zwar primär neue Kreationen auf dem Plätzchen-Teller landen, aber hierfür mache ich dann doch gerne die Ausnahme.  
Verziert sind die Plätzchen mit weißer und brauner Kuvertüre, grünem Glitzerzucker (toll, oder?), Royal Icing und Perlmuttperlen (richtige Prinzessinnenkekse, oder?) und teilweise auch gerösteten Mandeln. Ich hab’ einfach alles genommen, was da war und bunt durcheinander gewürfelt. Nur mit dem Icing muss ich noch üben… 

Lebkuchen-Kekse

Rezept für ca. 90 Kekse


Zutaten

125 g Butter
200 g Honig
200 g Rübensirup 
2 Eier  
Saft von 1/2 Zitrone
600 g Mehl
1 Packung Lebkuchengewürz
1/2 frisch geriebene Muskatnuss
375 g Rohrzucker
35 g Stärke
1 EL Kakaopulver
1/2 Beutel Backpulver

Zubereitung
Butter, Honig und Rübensirup miteinander erwärmen. Kurz abkühlen lassen, anschließend Zitronensaft und verquirlte Eier zugeben.
In
einer großen Schüssel die trockenen Zutaten vermischen und in die
Mitte eine Vertiefung drücken.  Rübenkrautmasse hineingießen und alles gut miteinander verkneten. Vielleicht noch Mehl zugeben, wenn der Teig deutlich feucht ist. 
Anschließend mit Mehl bestäuben und mit einem Tuch abdecken. Drei Tage (im Kühlschrank! Denkt an die frischen Eier…)
ziehen lassen, dabei zwischendurch einmal durchkneten.

Den Teig gleichmäßig dick ausrollen und beliebige Förmchen ausstechen. 
Bei ca. 180-200 Grad (Ober-/ Unterhitze) ca. 12 Minuten backen. Achtung: Die Ränder werden schnell (zu) braun. 


Nach dem Backen werden die Kekse schnell SEHR hart. Ich persönlich mag das. Aber wenn sie zwei Tage offen an der Luft gelegen haben, werden sie soft und richtig lebkuchig-weich.

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11 Kommentare

  • Antworten Sarah-Maria 27. November 2011 at 10:34

    oh wow, die sehen ja wie gemalt aus! einfach toll! kompliment…. 🙂

  • Antworten tobias kocht! 27. November 2011 at 12:56

    Klasse, ich bin gerade auf der Suche nach Plätzchen und Keks Rezepten. Da kommt mir dieser Blog wohl wie gerufen.

  • Antworten Berliner Küche 27. November 2011 at 16:30

    oh, sehr hübsch! und gewürzplätzchen sind eh die besten.

  • Antworten Alice 27. November 2011 at 16:45

    Oh die sehen wunderschön aus, und das Rezept ist gar nicht so umfangreich wie die üblichen Lebkuchenrezepte. Gefällt mir sehr gut!

  • Antworten Susi 27. November 2011 at 18:00

    Die sehen toll aus! Wo gibt es denn grünen Glitzerzucker und wie schaffst du es, dass deine Plätzchen so perfekt aussehen?

    Liebe Grüße
    Susi

  • Antworten Christina 27. November 2011 at 18:19

    danke euch allen! 🙂

    @susi:
    den grünen glitzerzucker habe ich aus dem supermarkt, der stand da bei den backwaren. führt bestimmt nicht jeder, aber zumindest bei real dürftest du fündig werden. neben grün gibt's übrigens auch noch rosa und lila. 🙂

    und warum die so perfekt aussehen – das hier sind natürlich nur die schönsten exemplare, es gibt auch welche, die ganz schön daneben gegangen sind. *lach*

    liebe grüße zurück,
    christina

  • Antworten moey 28. November 2011 at 15:25

    Oh wie schön. Rate mal was für ein Teig bei mir im Kühlschrank steht und heute verbacken wird? 😉
    Ein ganz ähnlicher Lebkuchenkeksteig!

    LG Maja

  • Antworten FeeMail 29. November 2011 at 20:05

    Oh toll! Ich werde gleich mal Leser 61 :)!

  • Antworten Christina 30. November 2011 at 12:27

    @moey: hmm, lecker! bin sehr gespannt, wie deine so schmecken. 🙂
    @fee: danke! 😀

  • Antworten Susi 30. November 2011 at 19:44

    @Christina

    Danke für die Info 🙂 Ich bin froh, dass es nicht nur mir so ergeht das nicht alle Plätzchen perfekt aussehen. Ich verschenke den Großteil meiner Plätzchen und behalte die weniger schönen für mich 😉

  • Antworten Christina 30. November 2011 at 19:59

    jaaa, genau so halte ich es auch. mir ist es ja egal, wie die aussehen, hauptsache es schmeckt. zum verschenken dann aber nur das beste. 🙂

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