Lemon Meltaways

24. November 2011
Lemon Meltaways

Diese Kekse sind Teil meiner geplanten „Simpel aber super!“-Plätzchen-Trilogie, die eventuell noch ein, zwei zusätzliche Teile bekommt. So wie bei guten Blockbustern, da kommt auch immer noch ein Teil hinterhergeschoben, wenn’s sich gut verkaufen lässt… . Aber was soll ich auch tun? Meine Blogroll ist tagtäglich gefüllt mit den allerköstlichsten Keksvarianten, die man einfach ausprobieren muss. Die Lemon Meltaways kommen im Original als Lime Meltaways daher, werden also mit Limetten zubereitet. Ich entschied mich eigenmächtig für die zitronige Variante, weil ich der gelben Frucht schon vor Jahren die ewige Treue geschworen habe – und weil ich Bio-Limetten nur selten zu akzeptablen Preisen bekomme, aber das nur nebenbei.

Und was soll ich sagen? Ich glaube, tatsächlich die leckersten Plätzchen aller Zeiten gefunden zu haben. Klar, sie sehen wirklich einfach und vielleicht auch langweilig aus, aber: Sie zerfallen im Mund, schmelzen auf der Zunge dahin und erfüllen mich mit einem zitronig-wohligen Glücksgefühl. Die Keksdose leert sich mit rapider Geschwindigkeit, so dass ich wohl nicht drumherum kommen werde, noch einmal eine Fuhre nachzulegen. Ausprobieren!

Lemon Meltaways
für ca. 80 Flauscheplätzchen

Zutaten
300 g Butter, weich
70 g Puderzucker (+ ca. 100 g zum späteren Wälzen)
Abrieb von 1,5 Biozitronen
60 ml Zitronensaft
Mark von 1 Vanilleschote
550 g Mehl
50 g Maisstärke
1 TL Salz

Zubereitung
Das Mehl mit der Stärke und dem Salz in einer Schüssel vermischen.
Die weiche Butter und den Puderzucker mit einem Mixer einige Minuten schaumig rühren. Zitronenabrieb, -saft und das Vanillemark zufügen und unterrühren.
Nun die Mehlmischung hinzugeben und alles kurz unterrühren. Den Teig in 3-5 Portionen teilen und zu Rollen formen. In Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank lagern. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 0,5 cm dicke Scheiben abschneiden. Im auf 180°C vorgeheizten Backofen für 10 bis 15 Minuten backen.

Achtung: Die Lemon Meltaways sollen nicht bräunen!

Anschließend zum Auskühlen auf ein Rost geben. Sobald sie vollständig ausgekühlt sind, in Puderzucker wälzen.

Quelle
abgewandelt nach Steph, die es wiederum von Martha Steward hat

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11 Kommentare

  • Antworten Restaurant am Ende des Universums 24. November 2011 at 15:11

    Ganz großes Tennis, wirklich. Ist direkt auf meine Nachback-Liste gewandert.

  • Antworten Schokozwerg 24. November 2011 at 15:45

    Oh yes! Die habe ich auch schon zu lange auf meiner Nachbackliste. Danke für die Erinnerung daran, endlich nachzubacken und nicht nur zu sammeln 😉

  • Antworten Charlotte 24. November 2011 at 16:21

    Ach, auf eine Sorte mehr oder weniger kommt es dieses Jahr auch nicht mehr an. Die gefallen mir richtig gut! 😉

  • Antworten Sarah-Maria 24. November 2011 at 16:27

    oh hmmmmm -> lecker! das klingt echt köstlich! 🙂

  • Antworten ~Lilly 24. November 2011 at 16:54

    Flauscheplätzchen ist ein super Wort 🙂

    Und super schmecken die Plätzchen sicher auch, "langweilige" Optik hin oder her – irgendwie finde ich sie so puristisch auch sehr elegant.

    Liebe Grüße,

    ~Lilly

  • Antworten J 25. November 2011 at 14:23

    Oh, die Plätzchen muss ich unbedingt nachbacken. Die sehen richtig lecker aus!

  • Antworten Kirsten 26. November 2011 at 11:29

    Oh ja, die Lime Meltaways von Steph wollte ich eigentlich letztes Jahr schon nachbacken! Warum auch immer hab ich es aber nicht gemacht und mich dann für andere Zitronenplätzchen entschieden. Dieses Jahr werde ich das nachholen – danke für die Erinnerung!
    LG Kirsten

  • Antworten moey 26. November 2011 at 12:01

    Ich liiiiebe Zitronenabrieb und ich liebe natürlich auch Flauscheplätzchen.
    Die stehen auch noch auf meiner Nachkochliste von Martha 😉
    LG Maja

  • Antworten Christina 26. November 2011 at 14:53

    Dann hoffe ich nur für euch alle, dass die Plätzchen auf der Noch-vor-Weihnachten-2011-backen!-Liste wandern. Ich mache am Montag Nachschub! 🙂

  • Antworten Kirsten 19. Dezember 2015 at 10:48

    Liebe Christina,

    nachdem deine Snickerdoodles bei mir schon wie eine Bombe eingeschlagen hatten und in diesem Jahr das vierte Jahr in Folge gebacken wurde, habe ich es nun vor ein paar Tagen auch endlich, endlich geschafft, dieses Rezept von meiner jahrelang gepflegten Nachbackliste auszuprobieren 🙂 Ein Jammer, dass ich es erst jetzt gemacht habe, die Plätzchen waren wie zu erwarten extrem toll!

    Liebe Grüße,
    Kirsten

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