Erdbeer-Rhabarber-Kuchen mit Baiserhaube

10. Juni 2012

Rhabarber-Saison schon fast vorbei und noch nix Süßes verbloggt? Kann ja gar nich sein.
Hier, biddeschön: Ein kleiner, feiner Erdbeer-Rhabarberkuchen mit einem ganz unkomplizierten Quark-Öl-Teig und einer noch unkomplizierteren Baiserhaube. Genau so schnell gemacht wie er wieder weg ist.
Das Rezept stammt aus dem Buch „Kleine Kuchen“ aus dem Hause GU. Im Original ist es allerdings ein Rhabarber-Himbeer-Kuchen. Aber ob Him- oder Erd-, hauptsache -beere. Der Tausch hat auf jeden Fall reibungslos funktioniert. Erfrischend-süß-säuerlich. Da hat mich sogar meine fast 90-jährige Oma  die wirklich seeeehr kritisch ist, oh ja!   am Arm getätschelt und gesagt: „Haste lecker gebacken.“ 

Das Buch wird von mir übrigens sehr geschätzt. Vor etwa einem Jahr hat meine Mutter es als Teil eines Promotionpakets (oder so) mit einer 20-cm-Springform gekauft und es mir dann – nach stundenlangem Gebettel und Gezeter  großzügig überlassen. Die Form habe ich natürlich gleich mit abgestaubt. Ich bin nämlich ein großer Fan kleiner Kuchen  und kleiner Kuchenformen. Die sehen schließlich nicht nur süß aus, sie sind auch für kleine Haushalte einfach besser geeignet als diese XXL-30cm-Durchmesser-Dinger.

Erdbeer-Rhabarber-Kuchen mit Baiserhaube
für 1 kleine Springform (ca. 20 cm)

Zutaten

für den Quark-Öl-Teig
100 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g Magerquark
3 EL Milch
3 EL neutrales Öl
2 EL Zucker
1 Prise Salz


für den Belag
200 g Rhabarber, geputzt und in ca. 2 cm lange Stücke geschnitten
200 g Erdbeeren, geputzt und große Früchte halbiert
2-3 EL Paniermehl
1 EL Vanillezucker
1 Eiweiß
2 EL Zucker


Zubereitung
Für den Quark-Öl-Teig Mehl und Backpulver in eine Rührschüssel geben. Quark, Milch, Öl, Zucker und Salz hinzufügen und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten, elastischen Teig verarbeiten.
Den Backofen auf 175° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Form einfetten. Teig in die Form geben und mit den Fingern zu einem Boden flach drücken, dabei einen kleinen Rand hochziehen. (Wenn’s an der Stelle zu arg klebt, einfach die Hände ein bisschen einmehlen, dann geht’s!) 

Teigboden mit Paniermehl bestreuen. Rhabarber und Erdbeeren darauf verteilen und mit Vanillezucker bestreuen. Kuchen im Ofen ca. 25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit für die Baisermasse das Eiweiß ganz steif schlagen, den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse ganz dick und cremig ist. Kuchen aus dem Ofen nehmen, Baiser locker daraufstreichen und dann weitere 5 Minuten backen, bis die Baisermasse zart gebräunt ist. 

Anschließend aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. 

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11 Kommentare

  • Antworten gini 10. Juni 2012 at 14:10

    Mhmm so wie es aussieht ist das "Kleine Kuchen"- Buch das ich mitsamt Form zu Weihnachten gekriegt habe doch nicht die erste Version. Bei mir ist das Rezept nämlich nicht drin… Dabei siehts doch soo gut aus 🙂

  • Antworten Christina 10. Juni 2012 at 14:16

    was, nicht mit dabei? das ist ja seltsam.
    meine mutter hat das buch vor ca. 1 jahr normal im buchladen gekauft. das ist aber doof, wenn die rezepte gewechselt haben.
    es ist die version hier: http://www.amazon.de/Kleine-Kuchen-Backform-Buch-plus/dp/3833813830/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1339337733&sr=8-2

  • Antworten tomateninsel 10. Juni 2012 at 16:27

    Wow, der Kuchen sieht super lecker aus und die Fotos sind auch sehr toll 😉

  • Antworten Jenny 10. Juni 2012 at 16:57

    Wow, der sieht ja toll aus!!!
    Einen schönen Blog hast Du und dann habe ich gerade gesehen bist
    Du noch eine Nachbarin ;-))
    Werde bestimmt öfter mal vorbeischauen!!

    Zuckersüße Grüße
    Jenny

  • Antworten Sarah-Maria 10. Juni 2012 at 17:54

    Der sieht einfach himmlisch aus. Da wäre ich heute gern' bei dir zum Kaffee gewesen. 😉

    Liebe Grüße,
    Sarah Maria

  • Antworten Netzchen 11. Juni 2012 at 7:37

    hi, bin auch am überlegen, ob ich mir das Buch inkl. kleine Kuchenform kaufe, geht immer daran vorbei und bin unschlüssig.

    Sieht super aus!

    Liebe Grüße
    Netzchen

  • Antworten Christina 11. Juni 2012 at 8:18

    dankeschön. :>

  • Antworten Christina 11. Juni 2012 at 8:19

    dankeschön, komm ruhig mal öfters vorbei! 😀
    liebe grüße zurück!

  • Antworten Christina 11. Juni 2012 at 8:19

    alles schon ratzeputz weg… kein wunder. 😉
    liebe grüße!

  • Antworten Christina 11. Juni 2012 at 8:21

    ich finde das buch wirklich nicht schlecht, allerdings ist nur ein teil der rezepte für die form bestimmt – teilweise benötigt man auch eine kleine kastenkuchen- oder tarteform. es gibt auch rezepte für muffins ( die dann aber in normaler größe ;)) und cookies. aber wenn man öfters für wenige leute backt und dementsprechend ausgerüstet ist, lohnt sich das buch schon. ich habe da noch einige rezepte auf meiner nachback-liste gespeichert. :>

  • Antworten Mademoiselle A. 31. Juli 2012 at 11:06

    WOW! Der Kuchen sieht ultralecker aus! Das Rezept probiere ich sehr gerne mal aus!

    Liebe Grüße!
    von penneimtopf.blogspot.de

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