Kernige Muffins mit Agavendicksaft

24. Juni 2013
Muffins mit Agavendicksaft

Bevor ich morgen dieses Land verlasse, um mich für eine Woche bei um die 30 °C durch feinsten, griechischen Sand zu robben, gibt’s noch ein feines Rezept für kernige Muffins mit Agavendicksaft. Für alle Süßschnäbel da draußen. Fix gemacht und durch die Zugabe von Agavendicksaft irgendwie gesünder als „normale“ Muffins mit Haushaltszucker.

Glaube ich zumindest. So lange ich denken kann (und mich mit Kochen und Backen beschäftige), wird Agavendicksaft als Super-Öko-Ersatz für normalen Haushaltszucker verkauft. Dass meist ein großes „BIO“ mit auf der Packung prangt, verstärkt für jeden Konsumenten den Eindruck, es mit etwas Gesundem zu tun zu haben. Doch was genau der Benefit von Agavendicksaft ist kann ich nicht sagen. Die Verpackung schweigt auch darüber. Agavendicksaft süßt halt stärker als Zucker, hat aber weniger Kalorien – und irgendwas war da auch noch mit einem glykämischen Index. Ich habe mal versucht zu googlen, aber da finde ich direkt auf der ersten Seite 20 Gegenmeinungen (u. a. „Noch giftiger als Zucker!“), die mich ratlos zurück lassen. Also Fructose ist jetzt irgendwie auch Mist, naja. Besser nicht drüber nachdenken.

So, und nun muss ich meine drei, vier Bikinis im Koffer verstauen.

Kernige Muffins mit Agavendicksaft

Kernige Muffins mit Agavendicksaft
Rezept für 10 Muffins

Zutaten
150 g Butter
250 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
2 Eier
200 g Saure Sahne
150 ml Agavendicksaft
150 g gemischte Kerne oder Nüsse (Pinien-, Walnuss-, Paranuss-, Kürbiskerne oder wie ihr wollt)
ev. etwas Zucker

Zubereitung
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Das Muffinsblech mit Papierförmchen auslegen. Die Butter (am besten in der Mikrowelle) schmelzen, dann mit Eiern, Saurer Sahne, Dicksaft und verrühren. Mehl, Backpulver und etwa 3/4 der Kerne vermischen und zügig unter die flüssige Masse rühren. Teig auf die Förmchen verteilen. Mit den übrigen Kernen bestreuen und  mit etwas Zucker krönen. Das gibt eine schöne, knusprige Kruste.
Muffins mit Agavendicksaft in den Ofen schieben und ca. 20 bis 30 Minuten backen. Die Muffins schmecken am besten ganz frisch und noch warm.

Quelle
1 Form, 50 Muffins*

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2 Kommentare

  • Antworten grain de sel 24. Juni 2013 at 9:14

    Viel Spaß beim Robben im Bikini und eine schöne Zeit Christina!

    Ach, und wie bei so vielen Lebensmitteln mittlerweile: irgendwo liegt der Hase immer im Pfeffer… oder so…

  • Antworten cooking casualties 24. Juni 2013 at 10:13

    Wünsche dir auch viel Spaß in Griechenland!

    Geniess das leckere Essen. Dort allerdings im süßen Fall eindeutig mit Zucker und nicht Agavendicksaft 🙂

    Lg, Mari

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