Bratapfel-Tiramisu – ein Wintermärchen

27. Dezember 2011
Bratapfel-Tiramisu

Nachdem ich mich im letzten Moment doch gegen das bewährte Milchreis-Eis entschieden hatte, gab es bei uns am Ersten Weihnachtsfeiertag einen verwinterlichten Dessertklassiker: Bratapfel-Tiramisu!
Dazu kann ich gar nicht so viel sagen: Tiramisu ist ja altbekannt, und schon seit Jahren wortwörtlich in aller Munde. Ich mag es gerne, allerdings hat mir die winterliche Version noch besser als das Original geschmeckt – dieses leckere Apfelkompott ist in Kombination mit dem Kaffeelikör und der Quarkcreme einfach unwiderstehlich und ein schöner, nicht ganz so zucker- und fettlastiger Abschluss für ein Weihnachtsmenü.

Ich kann das Bratapfel-Tiramisu nur allen empfehlen, die keine Lust auf großes TamTam, aber doch einen gewissen „Wow“-Effekt erzielen wollen – und das auch noch mit einem Dessert, an dem sicher niemand an der Weihnachtstafel was zu meckern hat, weil es so ziemlich jeden Geschmack trifft und auch leicht portioniert werden kann. Je nachdem, wer noch mehr Platz im Magen hat – und wer bereits kapituliert (was ja hoffentlich nicht passiert… aber just in case… )

Bratapfel-Tiramisu
Rezept für 8 Portionen

Zutaten
2 große Äpfel
40 g Zucker
1 TL Lebkuchengewürz
50 g grob gehackte Mandeln
200 g Magerquark
100 g Frischkäse
250 g Schlagsahne
1 EL Puderzucker
Löffelbiskuits
Kaffeelikör (oder Amaretto)
Kakaopulver, ungesüßt

Zubereitung
Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit wenig Wasser in einen Topf geben und gar kochen. Anschließend Zucker und Lebkuchengewürz zufügen und entweder mit einem Kartoffelstampfer oder dem Mixstab pürieren. Beiseite stellen und auskühlen lassen. Mandeln in einer Pfanne fettfrei rösten und unter das Bratapfelmus heben.

Magerquark und Frischkäse miteinander cremig verrühren. Die Sahne steif schlagen. Puderzucker unterrühren. Anschließend die Sahne unter die Quarkcreme heben.

Den Boden einer Auflaufform mit Löffelbiskuits (entweder ganz oder leicht zerkrümelt) auslegen. Nach Geschmack mit Kaffeelikör oder Amaretto tränken – ich bin da ja lieber etwas zurückhaltend. Im Anschluss wird geschichtet: Erst Quarkcreme, dann Bratapfelmus, dann Quarkcreme.
Bratapfel-Tiramisu kalt stellen und kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

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7 Kommentare

  • Antworten Sarah-Maria 27. Dezember 2011 at 16:44

    Oh wow, das sieht aber lecker aus! Und das mit den Sternen oben drauf ist echt eine schöne Idee! 😀

  • Antworten Nadja 27. Dezember 2011 at 20:49

    Ich hab für morgen gerade ein richtig fettes Tiramisu gemacht. Aber Bratapfel hört sich auch super an, vor allem, weil es wahrscheinlich nicht so auf die Hüften geht 😉

    Liebe Grüße
    Nadja

  • Antworten Steffi 28. Dezember 2011 at 17:41

    Hallo,
    Bratäpfel esse ich zur Zeit so gerne- in Kombination mit Tiramisu bestimmt himmlisch.
    Zufällig habe ich gerade deinen Blog entdeckt. Ich werde nun öfters reinschauen!
    Viele Grüße
    Steffi

  • Antworten Christina 28. Dezember 2011 at 18:20

    @sarah-maria: danke, lecker war es auch. das mit den sternen ist mir nicht ganz so gut gelungen, aber man versteht ja, wie's gemeint war. 🙂

    @nadja: richtig fettes tiramisu mag ich aber auch sehr gern – und nach weihnachten spielt es ja eh keine rolle mehr…. wie sagt man noch gleich: man wird nicht zwischen weihnachten und neujahr dick, sondern zwischen neujahr und weihnachten. also guten hunger! 🙂

    @steffi: ja, es war wirklich lecker! freue mich, wenn du mal öfters vorbeikommst! liebe grüße zurück!

  • Antworten George 9. Januar 2012 at 8:47

    Super Idee für eine Timramisu-Variation. Kann ich mir sehr gut vorstellen. Bonuspunkte für die schicken Sterne! 😉

  • Antworten Anonym 9. Dezember 2013 at 9:37

    könnte man nicht evtl noch etwas Marzipan mit verarbeiten?

  • Antworten Hannah Dompke 2. Januar 2015 at 16:39

    Das klingt unglaublich lecker! 🙂 Liebe Grüße, Hannah

    http://www.kuechenrebellin.de

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