Rote-Bete-Marmelade

11. Dezember 2011
Rote-Bete-Marmelade

Ah, da ist es wieder – das rote Rübchen. Diesmal aber in gänzlich anderer Form. Püriert im Gläschen, mit feinen Gewürzen .Es gibt ja so Dinge, über die stolpert man zufällig und weiß sofort: Das muss ich auch mal ausprobieren. So erging es mir mit dieser Rote-Bete-Marmelade. Allein schon, weil ich überhaupt nicht wusste, was ich mir konkret darunter vorzustellen hatte. Ist das jetzt süß, oder ist das herzhaft, isst man das auf Brot oder ist das eher so etwas wie ein Chutney? Und schmeckt das überhaupt?

Jetzt bin ich natürlich schlauer (auch wenn von dem Originalrezept außer der Verwendung von Roter Bete eigentlich nix übrig geblieben ist) und weiß: Rote-Bete-Marmelade ist unheimlich toll. Gleichzeitig süß und herb, erdig und frisch. Ich könnte mir eine Million verschiedener Verwendungsmöglichkeiten vorstellen: Zu Käse, zu Fleisch, als Dip, zu Brot, beim Grill, Fondue oder Raclette. Ich habe sie bisher zu Baguette erprobt (Bingo) sowie zu der Kombi Kartoffelbrei-Spinat-Spiegelei (Doppel-Bingo!). Der Freund mochte sie zu Fischstäbchen und hat ihr die Hauptrolle in seinem geplanten Knödel-Massaker zugeteilt.

Bei mir wird daraus definitiv ein kulinarisches Weihnachtsgeschenk – ist allerdings wirklich nur etwas für Leute, die Rote Bete mögen. Also im Zweifelsfall lieber vorher erkundigen, sonst geht unterm Christbaum das große Gemecker los. Und daran will ich wirklich nicht Schuld sein.

Rote-Bete-Marmelade
Rezept für zwei bis drei Gläser à 250 ml

Zutaten
500 g Rote Bete, frisch (oder vakuum-verpackt)
Schale und Saft von 1 Zitrone
250 g Rohrzucker
200 ml Orangensaft
5 Gewürznelken
1/2 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 EL getrocknete Thymianblättchen
1 EL Kümmel

Zubereitung
Die Rote Bete würfeln (Achtung! – tragt Handschuhe, sonst werdet ihr es bitter bereuen!) und gemeinsam mit den anderen Zutaten in einen Topf geben. Kurz sprudelnd aufkochen lassen – und dann auf mittlerer Hitze so ca. 15-20 Minuten (ohne Deckel) garen lassen. Anschließend pürieren und in sterilisierte Twist-off-Gläser geben. Fest verschließen, im Kopfstand auskühlen lassen und Rote-Bete-Marmelade an einem dunklen, kühlen Ort aufbewahren.

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11 Kommentare

  • Antworten Sarah-Maria 11. Dezember 2011 at 15:54

    Tolle Idee, das schmeckt bestimmt köstlich! 🙂

  • Antworten Sybille 11. Dezember 2011 at 15:59

    Das werde ich sicher probieren, liebe ich doch Rote-Bete über alles. Bin immer auf der Suche nach neuen Ideen.

  • Antworten Coconut and Vanilla 11. Dezember 2011 at 18:32

    Ich liebe Rote Bete und die Marmelade klingt äußerst lecker. Eine tolle Idee!

  • Antworten Christina 12. Dezember 2011 at 9:20

    Ich hoffe, es schmeckt euch! Wer Rote Bete mag, kann hiermit eigentlich nüx falsch machen. 😉

  • Antworten Isa 12. Dezember 2011 at 10:52

    Das wird umgehend ausprobiert! Danke für das schöne Rezept.

  • Antworten Schokozwerg 12. Dezember 2011 at 17:06

    Toll toll toll toll toll! Mal sehen, ob ich meine mitbloggende Schwester doch noch zur roten Bete bekehren kann. Damit müsste es doch gelingen, oder? 🙂

  • Antworten Christina 13. Dezember 2011 at 12:06

    Süß, herb, erdig und frisch – was will man mehr. Wirklich eine schöne Idee!

  • Antworten Anonym 29. Dezember 2011 at 12:24

    …ganz wunderbar, herzlichen dank!!

  • Antworten Christina 29. Dezember 2011 at 19:57

    Bitte, gern geschehen. 🙂

  • Antworten Anonym 15. Mai 2012 at 18:09

    So.. da ich komischerweise alle Zutaten im Haus hatte – habe ich das gerade mal gemacht und bin gespannt. Werde auf Empfehlung einiger Finnen einen Teil einfrieren (das macht man hier so.. frag nicht, wurde gerade komisch beäugt als ich das in Gläser abfüllen wollte ^^). Ich werde berichten, wie es schmeckt 😀
    Riechen tut es auf jeden Fall schon mal ziemlich lecker!

    – Tintin

  • Antworten Christina 15. Mai 2012 at 18:10

    was was waaas? einfrieren? faszinierend. sag mir danach auf jeden fall, wie's so wird! 😀
    liebe grüße!

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