Schoko-Schnee-Kugeln

30. November 2011
Schoko-Schnee-Kugeln

So, heute zum letzten Teil meiner diesjährigen Weihnachts-Plätzchen-Back-Action. Dabei haben wir noch nicht einmal Dezember. Naja, so kann’s gehen. Die Schoko-Schnee-Kugeln von Living at home faszinieren mich vor allem durch ihr hübsches Antlitz. Sie sehen aus wie kleine, frischgebackene Graubrote, einfach toll – und dabei macht sich die Dekoration fast von allein.

Vor dem Backen werden die rohen Teigkügelchen in viel Puderzucker gewälzt, während des Backvorgangs bricht die Kruste auf und sorgt so für diese rustikale Marmorierung. Diese ist übrigens frisch am schönsten. Auf dem Foto seht ihr links die gerade aus dem Ofen befreiten Schoko-Schnee-Kugeln, rechts ein etwas älteres Exemplar. Geschmacklich tut sich nicht viel, aber falls ihr sie verschenken wollt, würde ich das Zeitfenster klein halten.
Der Geschmack ist übrigens prima. Außen knusprig, innen weich, tief schokoladig und dabei nicht zu süß! Allerdings ist mir die erste Backladung an der Unterseite ganz schwarz geworden – das bietet sich zum verschenken ja nicht so an. Problem war hier wohl die Umluft-Einstellung am Ofen, die nächste Fuhre buk ich mit der altbewährten Ober-/Unterhitze, und das ergab wunderschöne, gleichmäßig braune Plätzchen.

Dem Pegel der Keksdose, den schuldbewussten Blicken und der schokoladenbekrümelten Couch zufolge sind das eindeutig die Lieblingskekse von meinem Freund. Ich persönlich bin immer noch total in die Lemon Meltaways verliebt und könnte mich mit denen von morgens bis abends damit glücklich knabbern. Was sind denn eure Lieblingskekse in diesem Jahr?

Schoko-Schnee-Kugeln
Rezept für ca. 30 Plätzchen

Zutaten
100 g Schokolade (50%)
50 g Butter
60 g Zucker
Ei
Eigelb
100 g Mehl
EL Kakao
1 /4 TL Backpulver
Prise Salz
TL gemahlener Zimt
Puderzucker zum Wälzen

Zubereitung
Schokolade hacken und gemeinsam mit der Butter über einem heißen Wasserbad zerlassen. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen. Zucker, Ei und Eigelb unterrühren. Mehl, Kakao, 1 Prise Salz und Zimt unterrühren. Masse im Kühlschrank zwei Stunden fest werden lassen.

Anschließend teelöffelweise zu walnussgroßen Kugeln formen und in viel Puderzucker wälzen. Im
Abstand von 4 cm auf mit Backpapier ausgelegte Bleche setzen. Im vorgeheizten Ofen
bei 170 Grad ca. 14 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig in weihnachtstaugliche Blechdosen schichten.

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10 Kommentare

  • Antworten Nadja 30. November 2011 at 19:13

    Das mit diesen Keksen scheint ähnlich zu sein wie mit Zimtsternen. Am Anfang sind sie noch wunderhübsch und dann zeigen sie ihr wahres, hässliches Gesicht… 😉 Aber schmecken tun sie!

    Liebe Grüße
    Nadja

  • Antworten Susi 30. November 2011 at 19:41

    Die hab ich auch erst gemacht, es sind nur leider keine mehr übrig 🙂

  • Antworten Schokozwerg 1. Dezember 2011 at 22:05

    Ich finde die absolut bezaubernd! So richtig weihnachtlich-winterlich. In den Milchkaffee eingetunkt … hach 🙂

  • Antworten Anonym 3. Dezember 2011 at 13:11

    Vielen Dank für das tolle&einfache Rezept, ich habe sie gestern gebacken und bin absolut begeistert 🙂 LG Linda

  • Antworten George 8. Dezember 2011 at 6:33

    Bei uns steht nchste Woche das große Weihnachtsbacken an, bei dem wir uns im Freundeskreis treffen und den ganzen Tag nichts anderes tun. Deine Graubrote hier schreibe ich mir schon mal auf die Liste. Mein erster Gedanke als beim durchscrollen mein blick so halb fokusiert über das Bild schwiff (schweifte?) war auch genau diese assoziation. Gekoppelt mit dem Gedanken, Alter, für wieviele Leute backt die denn Brot? Gefällt mir aber gut.

  • Antworten Christina 12. Dezember 2011 at 9:24

    @george: LOL. naja, an sich praktisch, 20 brote… kann man ja einfrieren. 😉

  • Antworten Franzi 17. Dezember 2011 at 10:34

    bei mir sind die ganz schön trocken und hart geworden… 🙁

  • Antworten Christina 17. Dezember 2011 at 10:38

    och nö :/
    vielleicht zu lange im ofen gewesen? es ist einfach zu blöd, dass jeder ofen anders schnell bäckt… 🙁

  • Antworten Franzi 17. Dezember 2011 at 11:01

    zu lang nicht, aber vielleicht zu heiß. Werd es nächstes Jahr noch mal probieren

  • Antworten Claudia Hoffmann 26. Dezember 2016 at 18:49

    Als Tipp:hab das rezept auch- erst kugeln formen und dann kann man sie auch bei Zimmertemperatur ruhen lassen – nach 2 Std Kühlschrank knetet man soch sonst einen krampf in die Hand. Wegen dem Kakao- wenn man weiße Schokolade nimmt schmecken sie auch lecker.

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