Pikantes Kürbis-Zimt-Chili mit Tofu (vegan) | Fazit VFF Woche 3

20. Oktober 2014
Kürbis-Zimt-Chili

Ist es nicht immer wieder erstaunlich, wie fix die Wochen um sind?
Noch ein paar Tage und dann sind – zumindest laut Kalender – die 30 Tage Vegan For Fit* geschafft.
Die vergangene Woche war hinsichtlich Zucht, Ordnung und Disziplin auch ganz okay, auch wenn ich so ziemlich jeden Tag Dasselbe gegessen habe.

Tatsächlich bin ich manchmal vom Job so k.o., dass ich tagelang nur auf meine Nummer-Sicher-Gerichte zurückgreife, so vergangene Woche auf ein Kichererbsen-Tomaten-Curry mit Kokosmilch.„Gesündigt“ habe ich (abgesehen von zwei kleinen Flaschen Coke light) nicht. In Kundenterminen trank ich brav Pfefferminztee, ignorierte das anbei gereichte italienische Nugat konsequent und aß mittags ein belegtes Brot. Sport gab’s dafür nicht so häufig. Ich habe es nur Dienstag ins Studio geschafft und war gestern morgen knapp 5 Kilometer laufen. Ich merke aber, dass ich langsam wieder in den Trott komme und freue mich darüber. Zumindest möchte ich dieses Jahr noch die 100 Kilometer voll machen – meine kleine private Sport-Challenge. Nun aber zum Rezept!

Ich habe heute ein Kürbis-Zimt-Chili mit Tofu für euch. Wer wie ich Kürbis zwar liebt, diese ständig gleichen Kürbis-Kokos-Suppen aber nicht mehr sehen kann, sollte nun aufmerksam weiterlesen. Denn dieses Chili ist – grob inspiriert von der lieben Gourmande –  total interessant und vielschichtig im Mund. Jeder Löffel schmeckt anders als der zuvor, je nach Kombination auf dem jeweiligen Löffel. Super, oder?

Vegan for Fit: Start in eine neue Challenge
Vegan for Fit: Fazit Woche 1
Vegan for Fit: Fazit Woche 2

Pikantes Kürbis-Zimt-Chili mit Tofu
Rezept für 2 Portionen

Zutaten
350 g Hokkaido-Kürbis
1 rote Paprikaschote
1 Zwiebel
150 g Tofu (geräuchert oder natur)
1 TL Zimt
1 TL Pimenton de la Vera, scharf
1 Prise Kreuzkümmel
1 EL Sonnenblumenöl
400 g passierte Tomaten
200 ml Gemüsebrühe
75 g Mais (Dose, auf zugesetzten Zucker achten)
75 g Kidneybohnen (Dose, auf zugesetzten Zucker achten)
1-2 EL Apfelessig oder Balsamico
1 TL Reissirup
ev. Petersilie, Salz und Pfeffer

Zubereitung
Den Kürbis und die Paprika waschen und mundgerecht würfeln. Zwiebeln klein häckseln. Alles zusammen in Sonnenblumenöl ca. 3 Minuten anbraten, dann Zimt, Pimenton und Kreuzkümmel sowie den mit einer Gabel zerdrückten Tofu hinzugeben. Unterrühren und weitere 2-3 Minuten braten. Anschließend mit den passierten Tomaten und der Gemüsebrühe ablöschen.
Zudecken und 20-25 Minuten auf mittlerer Hitze leicht köcheln lassen. Anschließend mit Essig und Reissirup abschmecken, eventuell noch Salz und frisch gemahlenen Pfeffer hinzufügen und das Kürbis-Zimt-Chili garniert mit Petersilie servieren.

Zum Kürbis-Zimt-Chili passt krosses Baguette, das ich mir zur Zeit aufgrund von Weißmehl leider verweigern muss.

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10 Kommentare

  • Antworten ullatrulla 20. Oktober 2014 at 19:53

    Hmmm, das sieht lecker aus! Die Challenge reizt mich auch schon länger, aber irgendwie finde ich keinen Anfang. Dein tolles Rezept bringt mich aber wieder ein Stückchen näher.
    Viele Grüße aus der Nachbarschaft,
    Daniela

  • Antworten milchmaedchen 20. Oktober 2014 at 20:27

    Das passt (fast ganz) perfekt zu meiner Vorratslage :D! Und dreimal darfst Du raten, wer aufgrund dessen Bohnen mit Kichererbsen ersetzen wird… Über die Sache mit dem bundesweit höchsten Pro-Kopf-Verbrauch müssten wir nämlich nochmal reden ;). Danke für die Vorlage!

  • Antworten Anne 20. Oktober 2014 at 20:47

    Ja ich will! Kommt direkt auf die Nachkochliste!

    Hab eine feine Woche!
    Anne

  • Antworten Miss Polkadot 20. Oktober 2014 at 21:46

    Oh mmmh, das klingt fantastisch. Kürbis und Kichererbsen sind zwei meiner absoluten Lieblingszutaten. Und bei letzteren habe ich mich bisher auch immer als die Bloggerin mit der wohl größten Obsession bezeichnet. (: Mein Blog zeigt das ebenfalls, wobei ich schon versuche, bei meinen Rezepte auch mal auf andere Hülsenfrüchte auszuweichen. Eine Dose pro Tag schaffe ich gelegentlich trotzdem locker …

  • Antworten Gourmande 21. Oktober 2014 at 8:42

    Omnomnom, sehr lecker! Zimt am Chili ist ne klasse Idee, grad mit dem Kürbis stell ich mir das super vor! Ist abgespeichert für mein nächstes Chili.
    Die Hofgemüseaufstriche klingen klasse, ich muss mir da nachher wohl mal ein oder zwei zum Testen kaufen.
    Kichererbsen-Tomaten-Curry klingt übrigens auch megalecker, kannst du das bloggen? (Ich bin auch ein Riesenkichererbsenfan. Ich träume von einer Badewanne voll Hummus!)

  • Antworten milchmaedchen 21. Oktober 2014 at 9:58

    PS: Wann genau kommen Paprika, Kürbis, Bohnen und Mais dazu?

  • Antworten Krisi 21. Oktober 2014 at 13:09

    Yumyum, super lecker. Ich liebe Chili und mit Kürbis ist es eine wunderbare Kombination!Sehr fein!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  • Antworten Christina 21. Oktober 2014 at 17:32

    Danke dir! 😉
    Und: Ich sollte wohl keine Rezepte spätabends schreiben. Füge die Reihenfolge gleich dazu. Mannomann…

    Lieben Dank für deine Aufmerksamkeit!

    Christina

  • Antworten flowers on my plate Dani 29. Oktober 2014 at 16:39

    Ich glaube, ich kann mit Dir konkurrieren was den Kichererbsenverbrauch betrifft 😉 Sehr zum Leidwesen des Liebsten, der die kleinen Goldkügelchen leider nicht soooo gerne mag (völliges Unverständnis meinerseits!). Schönes Fazit und Kürbiscurry ist sowieso immer gut 🙂
    Liebe Grüße!
    Dani

  • Antworten Natalie im Holunderweg 9. November 2014 at 19:52

    Zimt und Kürbis sind so ein Dreamteam,supergut. Bisher habe ich mit den Currys, die ich mir so erdacht habe oder eher aus wild zusammengewürfelten Gemüsen gekocht habe, keine großen Erfolge gefeiert. Ich werde deins auf jeden Fall ausprobieren, das schmeckt mir schon, wenn ich nur das Rezept lese.
    Liebe Grüße
    Natalie

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