Kürbis-Schokoladenbrot

Süßes Kürbis-Schokoladenbrot (ohne Butter)

Es geht nicht über ein leckeres Kürbisbrot. Mir hat es ja schon diese Version total angetan, die ich regelmäßig aus dem Ofen zaubere – aber das hier besticht durch die sinnvolle Beigabe von viel, viel Schokolade und den Verzicht auf zusätzliches Fett, allein griechischer Joghurt (also der echte, mit 10% Fett, ja?) sorgt für die lockere Konsistenz des Brotes, das halt kein echtes Brot ist, aber auch noch kein Kuchen. Man kann es wunderbar, noch warm, dick mit Butter bestreichen. Auch aufgetoastet und ohne alles macht es eine gute Figur. In Tee, Kaffee und Kakao lässt es sich hervorragend stippen, vor allem an lauschigen Herbstsonntagen. Nur ihr, die Couch, Netflix – und eine Scheibe Kürbis-Schokoladenbrot. Wie wär's?

Eine Anmerkung: Ich habe mich bei der Schokolade verkauft. Eigentlich benötigt man für dieses Rezept diese backstabilen Schokotropfen, die man in Deutschland noch immer so schwer bekommt. Ich habe dicke, flache Kuvertüre-Klopse geholt, mit denen man das Brot (siehe Beweisstück A) auch ganz gut und ansehnlich hinbekommt, empfehle der einfacheren Handhabung halber aber eben diese Tropfen.

Süßes Kürbis-Schokoladenbrot (ohne Butter)
Rezept für ein kleines Brot, Kastenform, ca. 20 cm

Zutaten
2 Eier (L)
125 g Kürbismus
60 g Griechischer Joghurt (10%)
75 g Vollrohrzucker
1 TL Zimt
¼ TL Muskat
1 großzügige Prise Salz
1 TL Backpulver
150 g Weizenvollkornmehl
75 g Zartbitter-Schokoladenchips

Zubereitung
Heizt den Ofen auf 175° (Ober-/Unterhitze) und ölt anschließend eine kleine Kastenkuchenform (20 cm) aus. Backpulver und Mehl miteinander verrühren.

Die Eier in einer Schüssel verquirlen, anschließend Kürbismus, Joghurt, Zucker, Zimt, Muskat und Salz zufügen und alles miteinander verrühren. Zum Schluss langsam das Mehl und die Zartbitter-Chips unterheben, bis sich alles gerade so vermischt hat. Den Teig in die vorbereitete Form geben und in den Ofen stellen – und zwar für ca. 40 – 45 Minuten (Stäbchenprobe!). Anschließend auskühlen lassen und in dicke Scheiben geschnitten servieren.


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5 Kommentare

  1. Christina, mach' mich nicht schwach! Es ist nur ein Glück, dass die Saison gerade erst anfängt – denn Status nach Tag 3 Deiner Kürbispartey: Dreimal "Das bitte jetzt und gleich und sofocht!" Und der Kerl hat es doch nicht so mit Kürbis...?

  2. Liebe Anja, das ist eine berechtigte Frage!
    Das Brot geht nicht besonders auf (ist halt kein Kuchen), und mit einer kleinen Form à 20 cm kommt man mit der Teigmenge gut hin. Wenn du eine normalgroße Form hast (ich glaube, der "deutsche Standard" liegt bei 30 cm), solltest die Teigmenge auch verdoppeln können. Dementsprechend verbessert sich die Backzeit usw. 🙂

    LG,
    Christina

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